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Energienews

Keine Einigung bei OPEC+, Ölpreise steigen weiter an (06.07.2021)

Die Verhandlungen sind geplatzt. Eine Lockerung der Förderbremse ist nicht in Sicht. Der Ölpreis macht damit einen weiteren Satz nach vorn. Nun drängt die US-Regierung auf Kompromissbereitschaft.

Zuletzt vor zwei Jahren gab es so hohe Ölpreise wie heute. Sowohl die Preise für die Nordsee-Sorte als auch der Preis für die US-Sorte steigt weiter deutlich an. 


Fachleute zweifeln an einer permanenten Preisentwicklung nach oben. Der geplatzte Deal mit der OPEC+ dürfte den Preis erstmal nur kurzfristig antreiben.


Den Mitgliedern steht es immer noch frei die Fördermengen auf eigene Faust zu erhöhen. Die Ölpreise werden aber weiter belastet, sollten sich die Länder nicht an die verabredeten Förderquoten halten.


 
Weiterhin keine Einigung zu erwarten


Die Minister der OPEC+ Staaten konnten sich nicht auf die Anhebung der Produktionsquoten einigen. Bis jetzt wurde auch noch kein  neuer Termin für die nächste Sitzung fetgelegt. Hintergrund des Scheiterns liegt in der Zuteilung höherer Förderquoten. Die Vereinigten Arabischen Emirate fordern zwar höhere Förderquoten, wollen dem benachbarten Golfstaat aber keine Sonderrechte zugestehen. Die schnelle Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus lässt die OPEC+ zusätzlich angesichts weiterer Lockerungen zurückschrecken und bringt zusätzliche Unsicherheit in die Entscheidungsfindung.

Seit Donnerstag wurde über Pläne diskutiert. Ziel sei die stufenweise Erhöhung um jeweils 400.000 Barrel gewesen. Dies soll die sich erholende Weltwirtschaft ausreichend versorgen.


 
Saudi-Arabien wünscht sich "ein wenig mehr Vernunft"


Die Coronapandemie hatte die Ölpreise abstürzen lassen. Dies war der niedrigen Nachfrage der Industrie und der geringen Nachfrage der Verbraucher geschuldet. Um dem Preisn während des Lockdowns zu stützen, wurde die Produktion um insgesamt 9,7 Millionen Barrel gekürzt. Hohe Preise sind zwar gut für Ölproduzenten. Ölpreise sollen dabei aber nicht die Weltkonjunktur bremsen.


Falls die Notierungen auf diesem hohen Niveau bleiben, sind weitere Steigerungen für die Verbraucher unausweichlich.

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